Ab Februar 2027 braucht nach der EU-Batterieverordnung jede Batterie, die auf dem europäischen Markt in Verkehr gebracht wird, einen Digitalen Produktpass (DPP). Der Produktpass ist ein strukturierter Datensatz, der Zusammensetzung, Herkunft, CO2-Fußabdruck und weitere Eigenschaften einer Batterie über ihren gesamten Lebenszyklus beschreibt. Er muss maschinenlesbar sein, über standardisierte Schnittstellen bereitstehen und sich zwischen den Akteuren der Lieferkette austauschen lassen, zum Beispiel zwischen Herstellern, Recyclern und Marktüberwachungsbehörden.
Wenn Sie ein System entwickeln oder integrieren, das mit diesen Pässen arbeiten muss, können Sie es mit dieser Testumgebung prüfen, bevor es in Betrieb geht. Sie hat zwei Module:
Datenvalidierung: Sie laden eine Battery-Passport-JSON-Datei hoch und validieren sie gegen das passende Schema. Die Umgebung prüft Datenstrukturen, Pflichtfelder und Wertformate.
Systemtest: Sie binden Ihr DPP-System an ein simuliertes Netzwerk von DPP-Teilnehmern an und führen vordefinierte Testfälle aus. Diese prüfen die Schnittstellen, über die Wirtschaftsakteure, Backup-Provider und andere Rollen Daten austauschen. Ihre Produktivumgebung bleibt dabei außen vor.
Beide Module zeigen Ihnen die Ergebnisse sofort an, sodass Sie Probleme früh finden und beheben können.
Hinweis: Die Testumgebung ist ein Forschungsprojekt und als Beta-Version gekennzeichnet. Sie soll Entwicklung und Experimente unterstützen. Ein System, das alle Prüfungen besteht, ist damit noch nicht automatisch konform mit der Verordnung. Verstehen Sie die Ergebnisse als erste Einschätzung, nicht als Zertifizierung oder formale Konformitätsbewertung.