Die Testumgebung unterstützt Stakeholder bei der Validierung von Battery-Passport-Implementierungen. Die Plattform verbindet Datenvalidierung mit praxisnaher Erprobung, sodass Anforderungen an Compliance und Interoperabilität frühzeitig und zuverlässig geprüft werden können.
Partner mit zentraler Verantwortung in Konzeption und Umsetzung.
Organisationen, die das Projekt begleitend mit Expertise unterstützen.
Bestimmte Batterien bekommen künftig einen digitalen Ausweis: einen Datensatz, der sie über ihr gesamtes Leben begleitet, von der Herstellung bis zum Recycling. Er hält fest, woraus die Batterie besteht, woher die Rohstoffe stammen, wie groß ihr CO2-Fußabdruck ist und in welchem Zustand sie sich befindet – maschinenlesbar und über standardisierte Schnittstellen abrufbar. Verpflichtend ist er durch die Verordnung (EU) 2023/1542 für Traktionsbatterien, Batterien für leichte Verkehrsmittel sowie Industriebatterien über 2 kWh, sobald diese ab dem 18. Februar 2027 in der EU in Verkehr gebracht werden.
BatteryPass Ready ist ein Forschungsprojekt: Es macht die Umsetzung des digitalen Batteriepasses praktisch erprobbar. Getragen wird es von TU Berlin, Fraunhofer IPK, acatech und GEFEG, begleitet von bitkom, ZIV, VDA und VDMA.
Die Testumgebung prüft Ihre Batteriepass-Daten gegen das offizielle Datenmodell und testet die Lifecycle-API Ihrer Implementierung mit vordefinierten Testfällen, automatisiert, protokolliert und kostenlos nutzbar.
Kurze Antworten auf die Fragen, die uns zum Batteriepass und zu dieser Testumgebung am häufigsten gestellt werden – mit Verweis auf die Verordnung, wo diese maßgeblich ist.
Ein Forschungsprojekt. Getragen wird es von TU Berlin, Fraunhofer IPK, acatech und GEFEG, begleitet von bitkom, ZIV, VDA und VDMA. Die BatteryPass Ready Testumgebung ist das technische Ergebnis daraus: bereitgestellt von der GEFEG mbH und kostenlos nutzbar.
Sehr komplexe, teilweise unklar definierte und sich häufig noch ändernde Anforderungen machen die Implementierung eines formal korrekten Produktpasssystems in der EU aktuell zu einer großen Herausforderung. Das Projekt will genau hier helfen: Es unterstützt die beteiligten Akteure mit Guidance und dieser Testumgebung bei der korrekten Implementierung.
Zwei Dinge. Die Datenvalidierung prüft eine Passport-JSON-Datei auf Vollständigkeit gegen die im Projekt erstellten Batteriepass-Schema-Dateien von acatech. Der Systemtest prüft die laufende Implementierung eines DPP-Systems über die Lifecycle-API und einen Test-Adapter, auf Funktionen, Konsistenz und Interoperabilität.
In vier Schritten: konfigurieren (Rolle, Lifecycle-API-Endpunkt, Test-Adapter-Endpunkt), Testfall auswählen (zum Beispiel BringProductPassportToMarket), Ausführung starten, Ergebnis prüfen. Die Umgebung vergleicht erwartete mit tatsächlichen Antworten und protokolliert jeden Schritt nachvollziehbar. Tiefergehende Informationen finden Sie in der Nutzungsdokumentation.
Ab dem 18. Februar 2027. Von diesem Datum an braucht jede Traktionsbatterie, jede Batterie für leichte Verkehrsmittel und jede Industriebatterie über 2 kWh einen digitalen Batteriepass nach Verordnung (EU) 2023/1542, sobald sie in der EU in Verkehr gebracht wird.
Vier Kategorien: Traktionsbatterien für Elektrofahrzeuge, Batterien für leichte Verkehrsmittel, sonstige Industriebatterien über 2 kWh und stationäre Industriebatterien über 2 kWh. Für diese Kategorien hält die Testumgebung passende Validierungsschemata bereit.
Die Normenfamilie CEN/CENELEC JTC 24, EN 18216 bis EN 18223. EN 18222 beschreibt die Operationen der Lifecycle-API, darunter ReadDPPById, CreateDPP und UpdateDPPById. Die Testfälle dieser Umgebung folgen diesen Operationen.
Nichts. Datenvalidierung und Systemtests setzen ein Benutzerkonto voraus, Lizenz- oder Nutzungsgebühren fallen dafür aber nicht an.
Nein. Die Testumgebung ist eine Beta-Version aus einem Forschungsprojekt: Sie unterstützt Entwicklung und Erprobung, kann aber nicht garantieren, dass ein System, das die Prüfungen besteht, vollständig konform ist. Die Ergebnisse sind orientierendes Feedback, keine Zertifizierung.
Der digitale Produktpass (DPP) ist der allgemeine Rahmen aus der Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1781. Der Batteriepass ist der erste produktspezifische Pass, der verpflichtend wird. Er ist in der Verordnung (EU) 2023/1542 definiert und gilt zeitlich vor allen anderen Produktgruppen.
Die Umgebung ist für Early-Access-Iteration ausgelegt: kontinuierlich testen, Feedback teilen und die DPP-Implementierung gegen kommende Anforderungen verbessern.
Lassen Sie uns ins Gespräch kommen: Nutzen Sie dieses Formular für Ihre Anfrage und den ersten Kontakt. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen.